UMWELT

Frankreich hilft den Bienen

Ohne Blumen keine Bienen. Und ohne Bienen keine Bestäubung und keine biologische Vielfalt. Um dieses Problem anzugehen, hat die Regierung Sarkozy sich entschlossen, Gelder freizugeben zur Unterstützung des Pflanzens von Blumen an den Straßen entlang.

In Europa weiß man, dass die Bienenvölker sehr stark bedroht sind. Man erwähnt, dass zu viele Pestizide verwendet werden, aber man spricht auch über die indirekten Auswirkungen der klimatischen Erwärmung mit dem Auftauchen exotischer Insekten, z.B. der chinesischen Wespe, die sehr große Schäden in den Bienenstöcken anrichtet. Ein weiteres Element könnte den Rückgang der Bienenvölker in unseren Breiten erklären: Das Verschwinden der Blumen, die jeden Tag dem Beton ein Stück mehr weichen müssen. Um den Einfluss der Strategie zur Begrünung der Straßenränder auf dieses Problem zu prüfen, hat die Regierung Sarkozy beschlossen, zusätzliche Gelder für das erneute Pflanzen von Blumen an den Straßenrändern in Frankreich freizugeben. Zunächst einmal wird sich das Experiment auf 250 Kilometer Straße erstrecken, aber wenn es erfolgreich ist, kann es auf einen größeren Teil des französischen Straßennetzes ausgedehnt werden. Wann folgt eine solche Initiative für die belgischen Straßen?

http://developpement-durable.gouv.fr/article.php3?id_article=6655


NoiseTube erkennt Lärmbelästigung über Ihr Mobiltelefon

Lärmbelästigung wurde zu einer der Belästigungen, die am schwierigsten zu ertragen sind. In städtischen Gebieten, wo die Lärmquellen immer mehr werden, aber auch auf dem Land, wo die Gründe, sich die Ohren zuzuhalten, ebenfalls jeden Tag zahlreicher sind...

Um gegen die Lärmbelästigung zu kämpfen, haben die Behörden sich angewöhnt, Kampagnen zur Messung des Umgebungslärms zu starten. Am häufigsten erfolgen diese Kampagnen mithilfe ausgeklügelter Hardware, die jedoch nicht überall dort installiert werden kann, wo der Lärm vorherrscht. Um den Lärm so nah wie möglich an der Quelle messen zu können, und um möglichst genaue Übersichten der Lärmbelästigung erstellen zu können, hatte ein Forscher der VUB die einfache, aber geniale Idee, ein Bürgernetzwerk zum Hören von Umgebungslärm zu gründen. Die Teilnehmer benötigen nur ihr Mobiltelefon, das sie an dem Ort, wo der Lärm wahrgenommen wird, einschalten müssen: In einer Geschäftsstraße, in der Nähe eines Bahnhofs, an der Autobahn entlang… Dank der GPS-Funktion, mit der die neueren Generationen von Mobiltelefonen ausgestattet sind, haben die Eigentümer von Mobiltelefonen die Möglichkeit, an einem Programm der Auflistung von Lärmbelästigungen teilzunehmen. Mittelfristig ermöglicht ihre Teilnahme an der Erstellung einer genauen Übersicht der Lärmbelästigung. Sie könnte eventuell auch dazu führen, dass die öffentliche Hand gegen den Lärm vorgeht.

http://noisetube.net
http://soft.vub.ac.be/Publications/2009/vub-prog-tr-09-11.pdf

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