WIRTSCHAFT

Wirtschaftliche Bauweise Open Source

Die wirtschaftliche Bauweise, die in unseren reichen Ländern immer mehr verbreitet ist, fehlt noch in den Entwicklungsländern. Vielleicht jedoch nicht mehr lange: Ein humanitäres Projekt mit dem Namen OS House wird versuchen, die Entwicklung dieser Art der Bauweise in den ärmsten Ländern zu beschleunigen, indem es sich auf den guten Willen der Architekten und der Experten dieser Branche stützt.

Open Source, das sehr verbreitet ist im Bereich IT, ist eine Art der Zusammenarbeit, die darin besteht, ein Projekt ins Leben zu rufen (Projekt eines Standortes, Projekt des Entwurfs einer Software…), an dem kompetente Freiwillige großzügig mitarbeiten. Dieses Modell der freiwilligen Zusammenarbeit ist das Modell, das die Initiatoren des Projektes OS House gewählt haben. Ihre Idee? Eine wirtschaftliche Bauweise in den ärmsten Ländern entwickeln durch den Start von Baustellen mit der Unterstützung des Fachwissens, der Kenntnisse und des guten Willens der Mitglieder des Netzwerks. Durch OS House werden sich Spezialisten auf Baustellen mit wirtschaftlicher Bauweise in Asien, Afrika oder Südamerika mobilisieren. Nach den Initiatoren des Prinzips funktioniert OS House durch die Achtung von acht Basisprinzipien, welche die Nachhaltigkeitsstandards garantieren. Zu diesen Prinzipien gehört Cradle-to-Cradle (Bauen mit minimalen Umwelteinflüssen bedingt durch das Haus von seinem Bau bis zum Recycling am Ende der Lebensdauer des Hauses) oder die Minimierung des Energieverbrauchs.

http://www.os-house.org


Die Überwachung des Verbrauchs in Echtzeit

Software ist unumgänglich geworden, um die Entwicklung des Stromverbrauchs der Haushalte zu überprüfen. Die berühmte Suchmaschine Google möchte ihren eigenen Beitrag dazu leisten mit dem Google PowerMeter, einer Anwendung, die den Internetnutzern gratis zur Verfügung steht.

Jeder ist sich über eine Sache im Bereich des rationalen Energieverbrauchs einig: Es bringt nichts, Sensibilisierungskampagnen zum Energiesparen ins Leben zu rufen, wenn der Verbraucher sich nicht darüber bewusst ist, wie viel er täglich verbraucht. Wenn Informationen zum Verbrauch sich auf den Gebrauchsanweisungen von Elektrogeräten (Ofen, Kühlschrank,…) befinden, sprechen sie den Nutzer nicht wirklich an. Dies gilt ebenfalls für die Rechnung, die am Ende des Jahres oder jedes Quartals gesendet wird. Um dem Verbraucher wirklich die Entwicklung seines Stromverbrauchs aufzuzeigen, und um ihm zu ermöglichen, die einzelnen Posten zu finden, wo man am meisten einsparen kann, erwähnen Politiker und Betreiber seit einigen Monaten die Entwicklung von traditionellen Stromnetzwerken hin zu intelligenten Stromnetzwerken. Gleichzeitig spricht man viel über die Einführung intelligenter Zähler in den Haushalten. Um die Informationen, die von diesen neuen Ausrüstungen geliefert werden, interpretieren zu können, muss die Software-Schnittstelle entwickelt werden, welche die Ergebnisse sichtbar macht und ihre Interpretation zulässt. Das ist auch die Idee des Google PowerMeter, der neuen Anwendung, die freundlicherweise gratis den Verbrauchern von Google zur Verfügung gestellt wird.

http://www.google.org/powermeter/index.html

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