Entwicklung
Ja zu grüner Kommunikation, nein zum Greenwashing
Manchmal wäscht die Kommunikation grüner als grün. Um zu vermeiden, dass der Verbraucher übervorteilt wird, haben sich einige Vereinigungen und Berufsvertreter aus dem Bereich der Kommunikation entschlossen, gegen das Greenwashing ins Feld zu ziehen, einer Form des Kommunikationsmissbrauchs, die wörtlich mit «Begrünung des Images» übersetzt werden kann und etwas grün erscheinen lässt, das im Grunde nicht notwendigerweise ökologisch wirklich sinnvoll ist. Der WWF hat seine erste Untersuchung zum Thema «Wie lässt sich Greenwashing verhindern» veröffentlicht, um dem Verbraucher die notwendigen Mittel an die Hand zu geben, damit er sich gegen dieses Phänomen verteidigen kann. Anhand einer ganzen Reihe von Beispielen aus der Automobilwerbung vermittelt diese Untersuchung einen wirklichen Interpretationsschlüssel für die Funktion, die dem Ökologie-Argument bei der Herausbildung des Produktimages im öffentlichen Bewusstsein zukommt. Dem WWF zufolge, ist die Etikettierung die einzige Erfolg versprechende Antwort auf das Greenwashing. Tatsächlich trägt das Etikett durch präzise, auf konkreten Elementen beruhenden Informationen zur Glaubwürdigkeit der ökologischen Dimension einer Marke und eines Produkts bei. Ein Ansatz, der in der Zwischenzeit vom Ecoconso-Netz übernommen wurde, das diese im Automobilsektor gesammelten Erfahrungen in ganz Belgien bekannt gemacht hat.
http://www.eco-consommation.be/spip.php?article492&var_recherche=Greenwashing
China beginnt mit dem Aufbau einer Universität, die erneuerbaren Energien gewidmet ist
China ist sich mehr und mehr der natürlichen Grenzen seines Wachstums bewusst. Um die Grundlagen für ein nachhaltigeres Wachstum zu schaffen, haben die chinesischen Behörden beschlossen, eine Akademie einzurichten, die sich ausschließlich mit erneuerbaren Energien befasst.
Die chinesischen Behörden sind sich der Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung wohl bewusst. Ein deutliches Zeichen hierfür sind stets umfangreichere Investitionen im Bereich des Umweltschutzes und der Entwicklung erneuerbarer Energien, aber China hat beschlossen, noch mehr zu leisten. Tatsächlich haben die Behörden mit Unterstützung der für den Fachbereich «erneuerbare Energien» eingerichteten Forschungsakademie von Wuhan den Beschluss gefasst, einen Forschungsplan aufzustellen, der sich ausschließlich mit erneuerbaren Energien befasst. Dabei beziehen sich die kurzfristigen Ausrichtungen und Ziele dieses Forschungsbereichs zunächst auf Solarbatterien mit nicht kristalliner Siliziummembran, bzw. mikrokristalliner Siliziummembran, Hochleistungs-Windgeneratoren, aber auch auf Biotreibstoffe, intelligente Stromversorgungsnetze und die Verwendung der Ressourcen ...
http://www.hust.edu.cn/english/hustnews/news150.htm
Klimaerwärmung: Dank Google Earth sind Sie informiert
Im Hinblick auf den nächsten Klimagipfel, der kommenden Dezember in Kopenhagen stattfindet, hat sich die dänische Regierung mit Google Earth und Youtube zusammengetan, um eine umfangreiche Sensibilisierungskampagne ins Leben zu rufen.
Regierung, Google Earth und YouTube entwickelte Sensibilisierungskampagne.
Diese auf interaktiver Beteiligung beruhende Initiative zielt darauf ab, im Vorfeld der Organisation der nächsten Konferenz von Kopenhagen über Klimaveränderungen, die vom 7. bis 18. Dezember stattfindet, möglichst viele Bürger weltweit an einer Debatte über die Frage der Klimaerwärmung zu beteiligen. Bereits heute können sich Internauten von zu Hause aus ein Bild von den Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Umwelt machen und gleichzeitig über YouTube ihre eigenen Videos zum Thema Klima präsentieren, in Erwartung der Beiträge führender internationaler Politiker, die während der gesamten Dauer der Konferenz ausgestrahlt werden.
http://en.cop15.dk/news/view+news?newsid=2145